Im Namen Allahs: Tötet die Spaßgesellschaft



Veröffentlicht am 11. März 2012 von

Eine krude Videobotschaft aus den Bergen Pakistans beschäftigt derzeit den deutschen Staatsschutz. Urheber ist ein deutscher Islamist namens Yassin C., Kampfname „Abu Ibraheem“, der seit einigen Jahren im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet Waziristan lebt und  zur Terrorgruppe „Islamische Bewegung Usbekistans“ gehört. Wie welt.de  berichtet, stammt der Mann aus Bonn und hat sich seit geraumer Zeit dem Dschihad, dem heiligen Krieg gegen die Ungläubigen, verschrieben.

Hier einige Zitate aus der Videobotschaft:

„Zu den Feinden Allahs sage ich: Islam bedeutet Krieg! Wir sind Terroristen nach der gewaltigen und belohnenden Sharia des Islams!“

„Jeder, der dem Ruf Obamas folgt, den werden wir töten, sei es in Afghanistan, im Irak oder in Europa. Der Dialog ist beendet. Ihr habt das Maß weit überschritten. Zwischen uns und euch richtet das Schwert!“

„Ich rufe hiermit jeden Muslim auf, sich an diesem gesegneten Kampf zu beteiligen. Wenn du dich für den Aufenthalt in Europa entschieden hast, so wisse: Der einzige Grund, der es dir erlaubt, heute unter den Kuffar (Ungläubigen) zu leben, ist der Terror im Namen Allahs.“

„Deshalb ist ein Einsatz wie der des Mudschahid Arid Uka kein Kinderspiel. Aber geehrter Bruder, sicherlich kommst du an Streichhölzer oder du schaffst es Züge zu entgleisen. Und wenn du es nicht schaffst, sie zu töten, dann schade ihrer Wirtschaft, zerstöre ihre Gebäude, vor allem die staatlichen, und die Gebäude in denen sie den Genuss des irdischen Lebens genießen. Beispielsweise die Diskotheken, die Einkaufszentren und die Restaurants. Mach ihre Spaßgesellschaft zunichte! Erinnere sie an die Reichskristallnacht! Sorg für Schlagzeilen und lass sie in Trauer und Angst leben!“

Arid Uka war er unlängst wegen eines tödlichen Anschlags auf US-Soldaten am Frankfurter Flughafen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Die deutschen Sicherheitsbehörden nehmen die Video-Botschaft dem Bericht zufolge sehr ernst. Es sei nicht auszuschließen, dass sich radikalisierte Einzeltäter durch die Propagandavideos motiviert fühlten, Attentate zu begehen, heiße es aus Sicherheitskreisen. Die Gefahr von Anschlägen durch sogenannte „Einsame Wölfe“, wie etwa den Flughafen-Attentäter Arid Uka, sei durchaus real.

 

 


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