Schlagfertige Pussy!



Veröffentlicht am 19. August 2012 von

Literaturnobelpreisträger Josef Brodsky

Ja, ja, schon wieder Pussy Riot, von denen einige behaupten, sie seien der Rede nicht wert. Sie sind der Rede wert. Deshalb reden ja alle davon – und zurecht. Denn die drei Mädels haben mit ihrer Performance – egal wie man sie künstlerisch einordnet – etwas geschafft, von dem so manch intellektueller Dissident nicht zu träumen gewagt hätte: Sie haben den haifischigen Putin weltweit lächerlich gemacht. Chapeau!  Der Spiegel berichtete darüber in seiner Ausgabe vom 13.8.12 und zitiert dabei u.a. Mascha, eines der drei beherzten Mädchen. Den Spott der bestimmt hässlichen Richterin  über Pussy Riots „sogenannte zeitgenössische Kunst“ konterte die junge Frau mit dem Hinweis darauf, dass dem 1972 zwangsausgebürgerten Literatur-Nobelpreisträger Joseph Brodsky zu Sowjetzeiten seine „sogenannte Poesie“ angelastet worden sei. Daran dürfe in diesem „sogenannten Gericht“ ja hoffentlich noch erinnert werden, merkte sie schelmisch an. Ich finde das großartig schlagfertig! Mich würde mal interessieren, wie sich diese „sogenannte Richterin“ abends im Bett fühlt. Schlechte Träume wünsche ich ihr. Mehr steht leider nicht in meiner Macht! Aber auch die Träume des Busenfreundes von Putin, Ex-Kanzler Gerhard Schröder, würden mich interessieren. Hat er sich zu den antidemokratischen Entwicklungen in Russland jemals geäußert? Ist das an mir vorbei gegangen? Vielleicht!


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